Chancen für ein Stadtteilzentrum Nordstadt werden geprüft

Veröffentlicht am 23.11.2012 in Kommunalpolitik
Aktivspielplatz

In der Erlensiedlung wird wohl der Kindergarten St. Markus neu gebaut. Auf Antrag der SPD-Fraktion wird jetzt von Katholischer Kirche und Stadtverwaltung geprüft, ob die bisher vorliegende Konzeption nach Beispiel sehr erfolgreicher Stadtteil- und Familienzentren weiterentwickelt werden kann.

Was ist ein Stadtteil- und Familienzentrum? Aufgabe des Zentrums ist es, eine positive Innen- und Außenwirkung des Stadtteils zu schaffen und die Stadtteilidentität zu fördern. Soziale Dienstleistungen von der Kindertagesstätte ab dem zweiten Lebensjahr bis zur Erwachsenen- und Seniorenarbeit werden gemeinwesenorientiert aus einer Hand angeboten.

Das Stadtteil- und Familienzentrum ist ein Ort der Begegnung und Kommunikation, in dem kleine und große Bürger/innen aktiv werden und gemeinsam vielfältige Angebote des Hauses nutzen. Konkrete Nutzungen können sein: Kindergarten, offener Schulkind- oder Jugendbereich, Hausaufgabenbetreuung, Angebote der Familienbildung, Räumlichkeiten für Feste und Feiern, Raumvergabe an Vereine, Sport- und Kulturangebote, Mittagstisch, Grillplatz usw.

Als Vorreiter setzt seit Mitte der 90er Jahre die Stadt Offenburg sehr erfolgreich auf Stadtteil- und Familienzentren und hat mittlerweile sechs Einrichtungen dieser Art geschaffen. Auch in Schorndorf gibt es ähnliche Ansätze wie das sehr erfoglreich Familienzentrum.

Aus Sicht der SPD-Fraktion sind sie ein effizienter Ansatz moderner kommunaler Jugend- und Familienpolitik und leisten einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität aller Bewohnerinnen und Bewohner im betreffenden Quartier.

23.11.12 - Hans-Ulrich Schmid

 
 

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