
Silke Olbrich
Beitrag von SPD-Stadträtin Silke Olbrich in Schorndorf Aktuell

Beitrag von SPD-Stadträtin Silke Olbrich in Schorndorf Aktuell
Die Arbeit der Schulsozialarbeit an der Keplerschule sowie am Schulzentrum Grauhalde ist wichtig und nachhaltig! Am Schulzentrum Grauhalde wurde 2008/09 diese Stelle eingerichtet, allerdings wurde der Tätigkeitsschwerpunkt des Schulsozialarbeiters auf die Karl-Friedrich-Reinhard-Werkrealschule (KFR) gelegt. Damals wurde vereinbart, dass die anderen Schulen am Schulzentrum in Problemfällen auch darauf zurückgreifen können.
Jedoch reicht diese eine Stelle für das ganze Schulzentrum Grauhalde schon lange nicht mehr aus. Die Gottlieb-Daimler-Realschule benötigt Unterstützung. Wir, die SPD-Fraktion, sind der Meinung, dass grundsätzlich alle Schulen Schulsozialarbeiter benötigen, um das grundlegende Ziel, ein gutes Schulklima mit gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und Vertrauen erreichen zu können.
Schulsozialarbeit ist heute wichtiger denn je! In allen Schularten und in allen Klassen sind verhaltensauffällige Kinder anzutreffen, die es den Lehrern schwermachen, den tatsächlichen Unterrichtsstoff zu vermitteln. Für die Schüler/innen ist ein Schulsozialarbeiter wichtig, zum aktiven Zuhören, zum Unterstützen, Motivieren, Helfen bei Problemen in der Schule oder auch Unterstützen bei Schwierigkeiten mit den Lehrern. Für die ganze Klasse kann diese Person eine Hilfe sein, mit verschiedenen Projekten zum Beispiel Suchtprävention, Gewaltprävention oder bei der Förderung einer guten Klassengemeinschaft.
Auch bei der Ausbildungsplatzsuche kann ein Schulsozialarbeiter sehr gut unterstützen. Die Eltern können in dieser Person sicher einen neutralen Vermittler bei Problemen mit den Lehrern finden.
Insgesamt wird durch Schulsozialarbeiter/innen das sozialpädagogische Klima an der Schule zusätzlich an Qualität gewinnen.
Nachdem nun die neue Landesregierung die Förderung der Schulsozialarbeit von 0 Euro auf 15 Millionen Euro erhöhte - sowohl für bestehende wie auch für neu zu schaffende Stellen - sagt die SPD-Fraktion selbstverständlich "JA" zur Schaffung der neuen Schulsozialarbeiterstelle für die Gottlieb-Daimler-Realschule.
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18.06.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Feierabendgespräch
17.09.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Feierabendgespräch
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Für Sie im Kreistag: SPD Rems Murr
Mitglied im Landtag: Simone Kirschbaum
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Wolf Lotter (2018): Innovation. Streitschrift dür barrierefreies Denken.
Allerorten werden die innovativen Kräfte in Wirtschaft, Technik, Politik und Gesellschaft beschworen – aber Technologieskandale und scheiternde Großprojekte erwecken den Eindruck: Es geht nicht voran in Deutschland. Was Innovation wirklich bedeutet und wie man die Kräfte des barrierefreien Denkens nutzen kann, zeigt Wolf Lotter, Gründungsmitglied und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins »brand eins« in seinem neuen Buch.
Ernst Ulrich von Qeizsäcker, Anders Wijkman u.a. (2018): Wir sind dran. Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt. Club of Rome: Der große Bericht.
Bis 1990 gab es den Kalten Krieg. Aber als der Kommunismus weg war, ist das Kapital arrogant geworden und hat in allen Ländern der Welt die Deregulierung durchgekämpft. Und eine Zeit lang hat man auch geglaubt, das ist gut für alle. Aber das stimmt überhaupt nicht. Es ist erstens schlecht für die Natur, zweitens sehr schlecht für die künftigen Generationen und drittens ist es auch für den normalen Alltag schlecht, zum Beispiel Finanzkrisen, die auch durch Deregulierung ausgelöst worden sind. Wir müssen also die Arroganz des Kapitals wieder in die Schranken weisen und das heißt Regulierung auf internationaler und nationaler Ebene." Ernst Ulrich von Weizsächer
Sigrid Klausmann/Walter Sittler (2017): Nicht ohne uns! - Not without us!
15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme - Ein Film der Dokumentarfilmerin Sigrid Klausmann (nach einer Idee von Walter Sittler) über die Zukunft unseres Planeten, die unsere Kinder einmal mitgestalten werden - ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS! (Filmprojekt und interaktive Plattform für - nicht nur für - Kinder).
Pierre Rabhi (2018): Manifest für Mensch und Erde. Für einen Aufstand des Gewissens.
Unser Planet krankt an der Menschheit. Energie-, Klima- und Nahrungsmittelkrise sind Symptome der größten Naturkatastrophe der Erde. Der Mensch erschöpft ihre Ressourcen, bringt das natürliche Gleichgewicht aus dem Lot und betreibt eine zerstörerische Landwirtschaft. Pierre Rabhi – Galionsfigur der Entschleunigungsbewegung, militanter Umweltaktivst, Landwirt in den Cevennen mit südalgerischen Wurzeln – fordert in diesem Manifest einen Aufstand des Gewissens. Dabei geht er über den bloßen Kampf gegen die Imperative der Produktion, des Wettbewerbs und der Wirtschaftlichkeit hinaus. Er erinnert uns daran, dass ein Leben unter Missachtung der Gesetze des Lebenden nicht möglich ist, dass es kein Leben abseits der Natur gibt, und dass, – gerade weil das, was wir als Zivilisation bezeichnen, nur auf Bewährung existiert, – es jedem Einzelnen von uns obliegt, der Zerstörung jetzt ein Ende zu setzen.