Endlich – ein Radwegeausbauplan für Schorndorf!

Veröffentlicht am 13.08.2007 in Kommunalpolitik
Radweg

von SPD-Stadträtin Melanie Grawe - Noch nie hat die Stadtverwaltung ein so kreativ und gründlich ausgearbeitetes Gesamtkonzept unserer gegenwärtigen und zukünftigen Radwegeverbindungen vorgelegt. Die SPD-Fraktion ist sehr erfreut darüber, weil sich daraus der erhöhte Stellenwert des Fahrradverkehrs in Schorndorf für die Zukunft ablesen lässt. Natürlich kosten die geplanten Verbesserungen Geld und deshalb können sie auch nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Es gibt also noch genügend Zeit, um sich mit den Vorschlägen der Stadtverwaltung auseinander zu setzen.

In diesem Jahr fallen die Beratungen im Gemeinderat für drei Schwerpunkte an: 1. Die Zufahrt der Radfahrer/innen über die Maybachstraße ( besser Hofstraße!) und Schlichtenerstraße zum Schulzentrum Grauhalde und zurück. 2. Die Schaffung eines Radweges von der Rosenstraße durch die Unterführung Werderstraße bis zum Kahlaer Platz . 3. Das Anlegen zweier Radstreifen entlang der Gmünderstraße. Alle drei Punkte sind wichtige Vorhaben, die weitgehend Unterstützung in der SPD finden werden. Natürlich braucht man für die Herstellung straßenbegleitender Fahrradwege nicht nur Geld sondern auch Platz. Und damit werden auch die Auseinandersetzungen im Gemeinderat beginnen!

Zu Punkt 1 schlagen wir vor, die vom Autoverkehr abgehängte Hofstraße als Fahrradweg zur Schlichtenerstraße zu nutzen, verbunden mit dem Entfernen mindestens eines der vier Betonkästen. In der Schlichtenerstraße ein beidseitiger Schutzstreifen bis zur Krummhaarstraße. Die Krummhaarstraße wird zur 30 km Zone gemacht, deshalb braucht man dort keinen separaten Fahrradweg herzustellen.

Bei Punkt 2 gibt es wohl keine Alternative zum Vorschlag der Verwaltung, einen 3m breiten Radweg für beide Richtungen auf der nördlichen Seite der Rosenstraße und östlich durch die Unterführung bis zum Kahlaer Platz anzulegen. Zusammen mit dem dort auch vorgesehenen Fußgängerverkehr scheint mir die Situation dann aber zu eng und zu gefährlich. Deshalb schlage ich vor, alle Fußgänger in diesem Bereich auf die südliche Seite der Rosenstraße (am Kino vorbei!) und auf den westlichen schmalen Fußgängerweg der Unterführung zu leiten.

Zu Punkt 3 gibt es sicher die meisten Bedenken, weil hier – wenn auch zeitlich begrenzte – Parkfläche entfällt. Ich persönlich befürworte den vorgeschlagenen beidseitigen Radweg in der Gmünderstraße, auch in Kombination mit einer aus Richtung Urbach kommenden 3 m breiten Busspur auf der südlichen Seite, damit die Busse trotz des zunehmenden Verkehrs pünktlich in Schorndorf ankommen können. Diese beiden straßenbegleitenden Radwege scheinen mir als Weiterführung der geplanten neuen Radwege in der Feuerseestraße besonders wichtig, weil mit dem Angebot des schnellen und sicheren Weges auch das Umsteigen vom Auto aufs Fahrrad im Alltagsverkehr sehr erleichtert wird. Und natürlich wird auch der Freizeitverkehr von der direkten Zufahrt zum Remsweg profitieren.

Für Vorschläge und Anregungen von Ihnen ist die SPD-Fraktion wie immer dankbar. Rufen Sie mich gerne an unter 07181/7 29 20. SPD-Stadträtin Melanie Grawe.

 
 

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