
Vorstellung von Neustadtrat Klaus Reuster in Schorndorf Aktuell vom Oktober 2012

Vorstellung von Neustadtrat Klaus Reuster in Schorndorf Aktuell vom Oktober 2012
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
seit langem bin ich kommunalpolitisch aktiv, als Privatperson, aber auch als Vorsitzender der NaturFreunde. Neu ist, dass ich seit Ende September in den Gemeinderat nachgerückt bin. Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet mit Gabriela, wir haben zwei erwachsene Töchter.
Was habe ich mir vorgenommen?
Zunächst gilt es, mich in den normalen Ablauf und in die Entscheidungen des Gemeinderates einzubringen. Aber ich habe auch ein besonderes Augenmerk für folgende Themen:
Bildung - Die Stadt ist der Träger der Schulen und somit auch mitverantwortlich für die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen. Zweihundert Jahre nach Einführung des dreigliedrigen Schulsystems müssen wir uns fragen, ob dies noch zeitgemäß ist und ob wir mit den Veränderungen in unserer Gesellschaft die Voraussetzungen für gute Bildung und einen optimalen Übergang unserer Jugend in das Berufsleben leisten können. Zudem stellt sich die Frage, wie wir als Stadt eine optimale Infrastruktur bieten können.
Verkehrspolitik - Wollen wir alles so lassen, wie es ist oder doch neue, zukunftsfähige Wege gehen? Verkehr und Umweltschutz gehören ganz eng zueinander! Dort wo Menschen leben, brauchen wir eine Reduzierung von Lärm, Emission und mehr Sicherheit. Also mehr Radwege, die einladen, kurze Strecken mit dem Fahrrad und nicht mit dem PKW zu fahren. Dazu gehört auch die Ausweitung von 30-km/h-Zonen.
Kultur - Kultur ist, was unsere Stadt so liebenswert macht! Ich wünsche mir eine Stärkung des Kulturforums. Aber auch aller Vereine und Verbände, wo ebenso ehrenamtliches Engagement dafür sorgt, dass wir uns in unserer gesamten Stadt wohlfühlen.
Homepage SPD Schorndorf
18.06.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Feierabendgespräch
17.09.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Feierabendgespräch
19.11.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Feierabendgespräch
Für Sie im Kreistag: SPD Rems Murr
Mitglied im Landtag: Simone Kirschbaum
Backnang - Beilstein - Marbach - Oberes Murrtal - Oberstenfeld - Weissacher Tal - Winnenden
Wolf Lotter (2018): Innovation. Streitschrift dür barrierefreies Denken.
Allerorten werden die innovativen Kräfte in Wirtschaft, Technik, Politik und Gesellschaft beschworen – aber Technologieskandale und scheiternde Großprojekte erwecken den Eindruck: Es geht nicht voran in Deutschland. Was Innovation wirklich bedeutet und wie man die Kräfte des barrierefreien Denkens nutzen kann, zeigt Wolf Lotter, Gründungsmitglied und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins »brand eins« in seinem neuen Buch.
Ernst Ulrich von Qeizsäcker, Anders Wijkman u.a. (2018): Wir sind dran. Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt. Club of Rome: Der große Bericht.
Bis 1990 gab es den Kalten Krieg. Aber als der Kommunismus weg war, ist das Kapital arrogant geworden und hat in allen Ländern der Welt die Deregulierung durchgekämpft. Und eine Zeit lang hat man auch geglaubt, das ist gut für alle. Aber das stimmt überhaupt nicht. Es ist erstens schlecht für die Natur, zweitens sehr schlecht für die künftigen Generationen und drittens ist es auch für den normalen Alltag schlecht, zum Beispiel Finanzkrisen, die auch durch Deregulierung ausgelöst worden sind. Wir müssen also die Arroganz des Kapitals wieder in die Schranken weisen und das heißt Regulierung auf internationaler und nationaler Ebene." Ernst Ulrich von Weizsächer
Sigrid Klausmann/Walter Sittler (2017): Nicht ohne uns! - Not without us!
15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme - Ein Film der Dokumentarfilmerin Sigrid Klausmann (nach einer Idee von Walter Sittler) über die Zukunft unseres Planeten, die unsere Kinder einmal mitgestalten werden - ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS! (Filmprojekt und interaktive Plattform für - nicht nur für - Kinder).
Pierre Rabhi (2018): Manifest für Mensch und Erde. Für einen Aufstand des Gewissens.
Unser Planet krankt an der Menschheit. Energie-, Klima- und Nahrungsmittelkrise sind Symptome der größten Naturkatastrophe der Erde. Der Mensch erschöpft ihre Ressourcen, bringt das natürliche Gleichgewicht aus dem Lot und betreibt eine zerstörerische Landwirtschaft. Pierre Rabhi – Galionsfigur der Entschleunigungsbewegung, militanter Umweltaktivst, Landwirt in den Cevennen mit südalgerischen Wurzeln – fordert in diesem Manifest einen Aufstand des Gewissens. Dabei geht er über den bloßen Kampf gegen die Imperative der Produktion, des Wettbewerbs und der Wirtschaftlichkeit hinaus. Er erinnert uns daran, dass ein Leben unter Missachtung der Gesetze des Lebenden nicht möglich ist, dass es kein Leben abseits der Natur gibt, und dass, – gerade weil das, was wir als Zivilisation bezeichnen, nur auf Bewährung existiert, – es jedem Einzelnen von uns obliegt, der Zerstörung jetzt ein Ende zu setzen.