26.05.2022 in Fraktion von SPD Schorndorf
In den nächsten Monaten werden die Zuschüsse für die Kulturvereine verhandelt. Da wird es sich mal wieder zeigen, wie viel der Applaus und die Sonntagsreden wert sind.
Wir haben nicht erst, aber vor allem in den langen Monaten der Corona-Pandemie gemerkt, wie still und einsam es wird, wenn wir uns nicht mehr im Kulturforum bei einer Ausstellung treffen, im Phönix-Theater uns vom Spiel bezaubern lassen, beim Jazzclub und in der Manufaktur Konzerte erleben oder nach Oberberken gehen und Kultur genießen können.
Erinnern wir uns, wie wunderbar es dann wieder war, wenn, wie im letzten Sommer die Bühne im Hof bei der Manufaktur oder die Kufo-Bühne im Stadtgarten bespielt wurde, man sich endlich wieder treffen konnte, Musik hören, plaudern, auftanken.
Und wie schön waren alleine jetzt die letzten Tage in der Stadt: Tolle Ausstellungen mit Bildern von Lothar Schiffler in der Q-Galerie und an der Bilderwand in der Manufaktur, ein mitreißendes Open-Air auf dem Schorndorfer Marktplatz mit verschiedenen Bands und zum Abschluss, der Höhepunkt die Schorndorfer Stadtkapelle mit allen ihren Gruppen. Ein Konzert, mit der die Musikerinnen und Musiker nicht nur die Menschen unterhielten, sondern auch Geld für geflüchtete Menschen sammelten und so ein lautes und menschliches Zeichen gegen die Barbarei des Krieges setzten.
Kulturorte sind Orte des Vergnügens genauso wie sie unersetzliche Lernorte sind, an denen wir uns spielerisch mit Ungewohntem auseinandersetzen können.
02.05.2022 in Aktuelles von SPD Murrhardt
Am Freitag, den 4.März fand das erst Mal die Murrhardter Mahnwache auf Initiative von Gudrun Gruber und Heide von Berlepsch im Murrhardter Stadtgarten am Julius- Soehnle- Pavillon statt. Mit Unterstützung von Christian Schweizer und Bürgermeister Armin Mößner versammelten sich mehrere hunderte Menschen, um ein Zeichen für Frieden und Demokratie in Europa zu setzen. Erfreulicherweise ist es gelungen ein überparteiliches Bündnis zu schmieden, welches von den demokratischen Parteien in Zusammenarbeit mit ihren Gemeinderatsfraktionen organisiert wird.
So hatte am Freitag, dem 22. April die SPD die Federführung. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom stellvertretenden Vorsitzenden des SPD Ortsvereins Erdoğan Gültekin. Mit sehr eindrucksvollen Worten verwies Gültekin auf die Verpflichtung der Menschenrechte und zitierte Marcus Tullius Cicero: " Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser, als der gerechteste Krieg."
Der in der Walterichstadt geborene und wie Gültekin aufgewachsene und das Gymnasium durchlaufene Landtagsabgeordnete Gernot Gruber versuchte in seiner Ansprache Ursache für den Krieg zu finden. Er warb für Verhandlungen und für Friedenslösungen. Jonas Oppenländer erzählte vom beeindruckenden Murrhardter Hilfskonvoi des MUNERO Ready2Rallye e.V.'s, der 20 Tonnen an Hilfsgütern an die ukrainische Grenze gebracht. Diese waren nach nur einem weiteren Tag in den Vororten von Kiew angekommen, um die Menschen vor Ort zu unterstützen, die aufgrund von Bombenangriffen keine Möglichkeiten mehr haben, in Supermärkten o.d. anderen Läden, einzukaufen. Stadträtin Elisabeth Zenker rezitierte eindrücklich Strophen aus dem Friedenslied: „Weißt Du wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?“
Altstadträtin Gudrun Gruber bereicherte die Veranstaltung mit Gedanken zu der bedrückenden Kriegssituation, die unsägliches Leid für Frauen und Kinder und viele viele Tote bringt. Jedem sollte bewusst werden, dass diese Invasion ein Angriff auf die Weltordnung der Nachkriegszeit, auf die Vereinbarung ist, dass zumindest in Europa Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen. Die Ukrainer kämpfen für uns alle, für unsere Werte, für unsere Freiheit und den Frieden. Mit dem von Heide von Berlepsch ausgesuchten Vierzeiler von Lojze Wieser endete die Veranstaltung:
"Hier und Dort
Hier Sonne/ Dort Bomben
Hier Frieden/ Dort Tränen
Hier Zukunft?/ Dort Graus!
Wohin gehen wir?"
Bericht: Gudrun Gruber
02.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Treffen Zukunftsrat
Liebe Genossinnen und Genossen,
wir laden Euch herzlich zur nächsten Sitzung unseres Zuk …
06.11.2026 Festabend 125 Jahre OV Remshalden
09.11.2026, 19:30 Uhr Jahreshauptversammlung - OV Weissacher Tal
Für Sie im Kreistag: SPD Rems Murr
Mitglied im Landtag: Simone Kirschbaum
Backnang - Beilstein - Marbach - Oberes Murrtal - Oberstenfeld - Weissacher Tal - Winnenden
Wolf Lotter (2018): Innovation. Streitschrift dür barrierefreies Denken.
Allerorten werden die innovativen Kräfte in Wirtschaft, Technik, Politik und Gesellschaft beschworen – aber Technologieskandale und scheiternde Großprojekte erwecken den Eindruck: Es geht nicht voran in Deutschland. Was Innovation wirklich bedeutet und wie man die Kräfte des barrierefreien Denkens nutzen kann, zeigt Wolf Lotter, Gründungsmitglied und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins »brand eins« in seinem neuen Buch.
Ernst Ulrich von Qeizsäcker, Anders Wijkman u.a. (2018): Wir sind dran. Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt. Club of Rome: Der große Bericht.
Bis 1990 gab es den Kalten Krieg. Aber als der Kommunismus weg war, ist das Kapital arrogant geworden und hat in allen Ländern der Welt die Deregulierung durchgekämpft. Und eine Zeit lang hat man auch geglaubt, das ist gut für alle. Aber das stimmt überhaupt nicht. Es ist erstens schlecht für die Natur, zweitens sehr schlecht für die künftigen Generationen und drittens ist es auch für den normalen Alltag schlecht, zum Beispiel Finanzkrisen, die auch durch Deregulierung ausgelöst worden sind. Wir müssen also die Arroganz des Kapitals wieder in die Schranken weisen und das heißt Regulierung auf internationaler und nationaler Ebene." Ernst Ulrich von Weizsächer
Sigrid Klausmann/Walter Sittler (2017): Nicht ohne uns! - Not without us!
15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme - Ein Film der Dokumentarfilmerin Sigrid Klausmann (nach einer Idee von Walter Sittler) über die Zukunft unseres Planeten, die unsere Kinder einmal mitgestalten werden - ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS! (Filmprojekt und interaktive Plattform für - nicht nur für - Kinder).
Pierre Rabhi (2018): Manifest für Mensch und Erde. Für einen Aufstand des Gewissens.
Unser Planet krankt an der Menschheit. Energie-, Klima- und Nahrungsmittelkrise sind Symptome der größten Naturkatastrophe der Erde. Der Mensch erschöpft ihre Ressourcen, bringt das natürliche Gleichgewicht aus dem Lot und betreibt eine zerstörerische Landwirtschaft. Pierre Rabhi – Galionsfigur der Entschleunigungsbewegung, militanter Umweltaktivst, Landwirt in den Cevennen mit südalgerischen Wurzeln – fordert in diesem Manifest einen Aufstand des Gewissens. Dabei geht er über den bloßen Kampf gegen die Imperative der Produktion, des Wettbewerbs und der Wirtschaftlichkeit hinaus. Er erinnert uns daran, dass ein Leben unter Missachtung der Gesetze des Lebenden nicht möglich ist, dass es kein Leben abseits der Natur gibt, und dass, – gerade weil das, was wir als Zivilisation bezeichnen, nur auf Bewährung existiert, – es jedem Einzelnen von uns obliegt, der Zerstörung jetzt ein Ende zu setzen.