SPD-Vorstand legt positive Bilanz vor

Veröffentlicht am 15.02.2012 in Ortsverein

Hans-Ulrich Schmid zieht positive Bilanz

Für seine positive Bilanz erhielt der Vorsitzende der Schorndorfer Sozialdemokraten, Hans-Ulrich Schmid, Lob aus den Reihen der Mitgliederversammlung der Schorndorfer SPD. Insgesamt 55 Veranstaltungen mit etwa 1.200 Besuchern hatte die SPD in den letzten beiden Jahren durchgeführt.

Auf großes Interesse stieß zuletzt die Diskussion zur Gemeinschaftsschule in der Kepler-Schule. „ Auch mit unserer Reihe ‚SPD Konkret‘ geben wir den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Hilfestellungen für unterschiedliche Lebenssituationen“, so Schmid. Für den Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion, Karl-Otto Völker, ist der Schorndorfer Ortsverein der „aktivste weit und breit“.

Geehrt wurden bei der Mitgliederversammlung für 25-jährige Mitgliedschaft Reinfriede Korst und Johann Drost. Für seine 30-jährige Tätigkeit als Kassier wurde Peter Frank („Einmal Kassier - immer Kassier“) mit einem Restaurant-Gutschein gedankt.

Auf 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD können zurückblicken: Heidegard Brechtken, Helmut Pfrommer, Klaus Reuster, Helmut Sigel, Merve und Dr. Frieder Stöckle sowie Karl-Heinz Süß. Sie alle waren im Jahr der legendären Bundestagswahl 1972 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands geworden. „Die Willy-Wahl endete mit dem größten Erfolg (45,8 Prozent) in ihrer Geschichte“ (Schmid).

Bei den Neuwahlen zum Vorstand setzten die Mitglieder auf Kontinuität: Sowohl Hans-Ulrich Schmid als Vorsitzender, als auch seine Stellvertreterin Dagmar Keller, wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt, ebenso wie Peter Frank als Kassier. Das Amt des Schriftführers bekleidet Matthias Höfer. Zu Beisitzern wurden gewählt: Sibylle Ernst, Petra Fitting, Francisco de la Fuente, Christian Kollmer, Marcel Kühnert, Marianne Manko und Dr. Rolf Reiner.

Abgelehnt haben die Mitglieder einen Antrag der Juso AG auf Einführung einer kommunalen Waffenbesitzsteuer. Sie war bereits vom verstorbenen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Scheer 2010 abgelehnt worden, als die Stadt Stuttgart die Einführung einer solchen Steuer diskutiert hatte: „Die Sicherheit erhöht man, indem man die Waffengattung der Großkaliber-Waffen aus dem Verkehr zieht und die private Aufbewahrung von Waffen verbietet und nicht, indem man die Schützen sich freikaufen lässt“. Dieser Argumentation hatte sich auch die SPD-Gemeinderatsfraktion angeschlossen. Einstimmig angenommen wurde von der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung der Beitritt der Schorndorfer SPD zum „Aktionsbündnis Winnenden“ und die Mahnung an die grün-rote Landesregierung, die im Koalitionsvertrag beschlossene Bundesratsinitiative, für ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen, auch umzusetzen.

 
 

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