Aktuelles
31.08.2021 in Aktuelles von SPD Schorndorf
Ein immer noch aktuelles und wichtiges Thema in unserem Wahlkreis ist der Nord-Ost-Ring. Nochmals kurz zusammengefasst, um was es beim Nord-Ost-Ring geht: Der Nord-Ost Ring ist ein Überbleibsel der großflächigen Autobahnplanungen aus den 1960er und 1970er Jahren. Ziel war es damals eine Ringverbindungen um die Landeshauptstadt Stuttgart zu errichten. Für uns im Rems-Murr-Kreis würde das vor allem eines bedeuten, eine nicht zu unterschätzende Menge Mehrverkehr auf der B29 durch das Remstal und somit direkt vor unserer Haustür. Das der Nord-Ost-Ring bis heute nicht verwirklicht ist, zeigt eins, wir kommen auch sehr gut ohne ihn aus. In Zeiten von Klimawandel und der damit immer notwendiger werdenden Mobilitätswende sollten wir nicht noch mehr Zeit und Geld in neue Autobahnen bzw. Schnellstraßen stecken. Wir müssen endlich über vernünftige und zukunftsfähige Alternativen sprechen. Eine solche Alternative ist z.B. eine Erweiterung der Stadtbahn von Fellbach bzw. Ludwigsburg hinein ins Remstal. Damit würden wir auch für den Fall einer der doch leider häufigen Störungen der Bahnverbindung eine Alternative schaffen und zusätzlich den Verkehr zwischen den Ortschaften verbessern. Dies ist sicherlich kein kleines Projekt. In der Zwischenzeit sollten kurz und unkompliziert die Bus-Takte auf einen durchgehenden 15 Minuten Takt verdichtet werden. Ebenso müssen Radwegeverbindungen bei jeder Straßenbaumaßnahme mitgedacht werden. Der Radschnellweg Schorndorf Stuttgart ist hier ein sehr guter Anfang. Übrigens, unser Bundestagskandidat Urs Abelein, ist in seinem Wahlkampf dieses Jahr fast ausschließlich mit einem zu einem Wahlstand umbaubaren Lastenrad unterwegs. Seit Ende Mai hat er so schon deutlich mehr als 1000 km im Wahlkreis zurückgelegt. Zum Vergleich: einmal mit dem Fahrrad nach Berlin sind ca. 700 km. Wenn das nicht seine Berlintauglichkeit unter Beweis stellt, was dann?
30.08.2021 in Aktuelles von SPD Schorndorf
Die Wohnungsnot bzw. die immer weiter steigenden Kosten für Miete oder Kauf von Wohnraum ist aktuell eines der Hauptthemen bei unseren Infoständen auf dem Wochenmarkt, aber auch bei Tür zur Tür Aktionen oder im täglichen Gespräch. Urs Abelein, unser Bundestagskandidat nimmt hierzu wie folgt Stellung: Wir machen es uns leider zu einfach, wenn wir die Wohnungsnot „nur“ durch Bauen, Bauen und Bauen beseitigen wollen. Wir müssen „intelligent bauen“. Dies habe ich auch aus einem Gespräch mit Markus Müller, dem Präsident der Baden-Württembergischen Architektenkammer, mitgenommen. Das heißt beispielsweise, bevor wir bauen bzw. neues Bauland ausweisen, müssen die Kommunen sich fragen, wie sie mit einem geringen Kapitaleinsatz, aber auch einem geringen zusätzlichen Flächenverbrauch einen möglichst hohen Nutzen erzielen. Eine Möglichkeit ist hier, dass wir durch den Bau von altengerechten und barrierefreien Wohnungen ältere Menschen dazu bewegen, ihr oftmals „untergenutztes“ Einfamilienhaus für jungen Familien freizumachen. Außerdem sollte ein großer Teil des neu entstehenden Wohnraums dauerhaft der Spekulation entzogen werden. Dies ist nur möglich, wenn z.B. Kommunen oder Genossenschaften Wohnungen errichten und diese langfristig kostengünstig vermieten. Der Markt allein wird uns nicht helfen. Speziell in hiesigen attraktiven Zuzugsgebieten mit unseren ansässigen Industrieunternehmen können wir kaum so viel Wohnraum schaffen, wie zahlungskräftige Menschen zuziehen wollen.
18.06.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Feierabendgespräch
17.09.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Feierabendgespräch
19.11.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Feierabendgespräch
Für Sie im Kreistag: SPD Rems Murr
Mitglied im Landtag: Simone Kirschbaum
Backnang - Beilstein - Marbach - Oberes Murrtal - Oberstenfeld - Weissacher Tal - Winnenden
Wolf Lotter (2018): Innovation. Streitschrift dür barrierefreies Denken.
Allerorten werden die innovativen Kräfte in Wirtschaft, Technik, Politik und Gesellschaft beschworen – aber Technologieskandale und scheiternde Großprojekte erwecken den Eindruck: Es geht nicht voran in Deutschland. Was Innovation wirklich bedeutet und wie man die Kräfte des barrierefreien Denkens nutzen kann, zeigt Wolf Lotter, Gründungsmitglied und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins »brand eins« in seinem neuen Buch.
Ernst Ulrich von Qeizsäcker, Anders Wijkman u.a. (2018): Wir sind dran. Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt. Club of Rome: Der große Bericht.
Bis 1990 gab es den Kalten Krieg. Aber als der Kommunismus weg war, ist das Kapital arrogant geworden und hat in allen Ländern der Welt die Deregulierung durchgekämpft. Und eine Zeit lang hat man auch geglaubt, das ist gut für alle. Aber das stimmt überhaupt nicht. Es ist erstens schlecht für die Natur, zweitens sehr schlecht für die künftigen Generationen und drittens ist es auch für den normalen Alltag schlecht, zum Beispiel Finanzkrisen, die auch durch Deregulierung ausgelöst worden sind. Wir müssen also die Arroganz des Kapitals wieder in die Schranken weisen und das heißt Regulierung auf internationaler und nationaler Ebene." Ernst Ulrich von Weizsächer
Sigrid Klausmann/Walter Sittler (2017): Nicht ohne uns! - Not without us!
15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme - Ein Film der Dokumentarfilmerin Sigrid Klausmann (nach einer Idee von Walter Sittler) über die Zukunft unseres Planeten, die unsere Kinder einmal mitgestalten werden - ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS! (Filmprojekt und interaktive Plattform für - nicht nur für - Kinder).
Pierre Rabhi (2018): Manifest für Mensch und Erde. Für einen Aufstand des Gewissens.
Unser Planet krankt an der Menschheit. Energie-, Klima- und Nahrungsmittelkrise sind Symptome der größten Naturkatastrophe der Erde. Der Mensch erschöpft ihre Ressourcen, bringt das natürliche Gleichgewicht aus dem Lot und betreibt eine zerstörerische Landwirtschaft. Pierre Rabhi – Galionsfigur der Entschleunigungsbewegung, militanter Umweltaktivst, Landwirt in den Cevennen mit südalgerischen Wurzeln – fordert in diesem Manifest einen Aufstand des Gewissens. Dabei geht er über den bloßen Kampf gegen die Imperative der Produktion, des Wettbewerbs und der Wirtschaftlichkeit hinaus. Er erinnert uns daran, dass ein Leben unter Missachtung der Gesetze des Lebenden nicht möglich ist, dass es kein Leben abseits der Natur gibt, und dass, – gerade weil das, was wir als Zivilisation bezeichnen, nur auf Bewährung existiert, – es jedem Einzelnen von uns obliegt, der Zerstörung jetzt ein Ende zu setzen.