Fraktion
21.11.2021 in Fraktion von SPD Schorndorf
Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Englert, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Schorndorf, Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, Pressevertreterinnen, liebe Schorndorferinnen und Schorndorfer und Gäste,
Schorndorf ist eine reiche Stadt.
Hier leben Menschen aus über 100 Nationen, wir haben einst das Auto erfunden und waren berühmt für unser Porzellan. In Schorndorf und unseren Teilorten sitzen industrielle Weltmarktführer, in Schorndorf werden E-Bikes der Extraklasse gebaut oder Mode vom Feinsten entworfen. Wir haben mit die besten Ringer und Einradfahrerinnen der Nation, dazu ein Kulturangebot, das bundesweit strahlt.
Schorndorf ist reich an Menschen, die sich engagieren und die
zusammenstehen: In den Vereinen, Kirchen, bei der Feuerwehr, beim DRK - die Herrschaften dort haben nicht nur mir im vergangenen Jahr mehrmals in der Nase gebohrt, damit wir Corona in den Griff bekommen.
Wir leben in nicht ganz einfachen Zeiten. Wir stehen in Schorndorf aber beileibe nicht am Abgrund, sondern wir haben hier die allerbesten Voraussetzungen, die nächsten Jahre gemeinsam gut zu gestalten.
21.07.2021 in Fraktion von SPD Schorndorf
Jeder von uns wünscht sich gesund zu altern und möglichst lange fit und selbstständig zu bleiben. Jeder von uns weiß aber auch, dass uns das Leben hier leider manchmal einen Strich durch die Rechnung macht. Aktuell dominiert zwar Corona die öffentliche Debatte, doch still und leise schreitet der demografische Wandel voran. Anders als bei den Corona-Zahlen, können wir ziemlich exakt vorhersagen, wie viele Pflegeplätze wir in Zukunft brauchen und dass diese Zahl deutlich steigen muss. Insbesondere dann, wenn die Menschen der geburtenstarken Jahrgänge (bis Mitte der 1960er) Unterstützung benötigen.
Ich war sehr überrascht als ich die Nachricht erfahren habe, dass das Karlstift als traditionelles Pflegeheim mit 80 Plätzen schließen soll und eine Neueröffnung an einem neuen Standort plant. Wir brauchen zusätzliche Plätze und keine Verschiebung des Status quo oder ggfs. eine Reduzierung.
29.07.2026, 19:00 Uhr Traditioneller Sommertreff auf der „Forche“ - OV Weissacher Tal
30.07.2026 - 30.07.2026 After Work-Party OV Remshalden
13.09.2026, 11:00 Uhr Sommerfest - OV Berglen
Für Sie im Kreistag: SPD Rems Murr
Mitglied im Landtag: Simone Kirschbaum
Backnang - Beilstein - Marbach - Oberes Murrtal - Oberstenfeld - Weissacher Tal - Winnenden
Wolf Lotter (2018): Innovation. Streitschrift dür barrierefreies Denken.
Allerorten werden die innovativen Kräfte in Wirtschaft, Technik, Politik und Gesellschaft beschworen – aber Technologieskandale und scheiternde Großprojekte erwecken den Eindruck: Es geht nicht voran in Deutschland. Was Innovation wirklich bedeutet und wie man die Kräfte des barrierefreien Denkens nutzen kann, zeigt Wolf Lotter, Gründungsmitglied und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins »brand eins« in seinem neuen Buch.
Ernst Ulrich von Qeizsäcker, Anders Wijkman u.a. (2018): Wir sind dran. Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt. Club of Rome: Der große Bericht.
Bis 1990 gab es den Kalten Krieg. Aber als der Kommunismus weg war, ist das Kapital arrogant geworden und hat in allen Ländern der Welt die Deregulierung durchgekämpft. Und eine Zeit lang hat man auch geglaubt, das ist gut für alle. Aber das stimmt überhaupt nicht. Es ist erstens schlecht für die Natur, zweitens sehr schlecht für die künftigen Generationen und drittens ist es auch für den normalen Alltag schlecht, zum Beispiel Finanzkrisen, die auch durch Deregulierung ausgelöst worden sind. Wir müssen also die Arroganz des Kapitals wieder in die Schranken weisen und das heißt Regulierung auf internationaler und nationaler Ebene." Ernst Ulrich von Weizsächer
Sigrid Klausmann/Walter Sittler (2017): Nicht ohne uns! - Not without us!
15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme - Ein Film der Dokumentarfilmerin Sigrid Klausmann (nach einer Idee von Walter Sittler) über die Zukunft unseres Planeten, die unsere Kinder einmal mitgestalten werden - ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS! (Filmprojekt und interaktive Plattform für - nicht nur für - Kinder).
Pierre Rabhi (2018): Manifest für Mensch und Erde. Für einen Aufstand des Gewissens.
Unser Planet krankt an der Menschheit. Energie-, Klima- und Nahrungsmittelkrise sind Symptome der größten Naturkatastrophe der Erde. Der Mensch erschöpft ihre Ressourcen, bringt das natürliche Gleichgewicht aus dem Lot und betreibt eine zerstörerische Landwirtschaft. Pierre Rabhi – Galionsfigur der Entschleunigungsbewegung, militanter Umweltaktivst, Landwirt in den Cevennen mit südalgerischen Wurzeln – fordert in diesem Manifest einen Aufstand des Gewissens. Dabei geht er über den bloßen Kampf gegen die Imperative der Produktion, des Wettbewerbs und der Wirtschaftlichkeit hinaus. Er erinnert uns daran, dass ein Leben unter Missachtung der Gesetze des Lebenden nicht möglich ist, dass es kein Leben abseits der Natur gibt, und dass, – gerade weil das, was wir als Zivilisation bezeichnen, nur auf Bewährung existiert, – es jedem Einzelnen von uns obliegt, der Zerstörung jetzt ein Ende zu setzen.